Römer

Die Römer

Die Römer brachten ihre Zivilisation in alle Länder, die sie ihrem Reich einverleibten. Dabei versuchten sie aber, die örtliche Lebensweise nicht allzu sehr zu stören, denn sie wollten mit den unterworfenen Völkern in Frieden leben.

Solange diese Völker die Götter und Gesetze der Römer achteten, durften sie viele eigene Traditionen beibehalten. Einfacher wurde das Ganze, weil die römische Lebensweise in vielen eroberten Ländern bereits durch die Handelskontakte bekannt war. Manche Völker ließen sich nur allzu gern romanisieren und nahmen ohne weiteres an, was das Reich ihnen zu bieten hatte.


Römische Münze

Römische Provinzen 117 n. Chr. es fehlt jedoch die Provinz Assyria


Neue Städte wurden gegründet

Entlang der Straßen baute man Militärlager und ständige Armeestützpunkte, und um diese Orte herum entstanden oft Städte. Andere Siedlungen gründeten die Römer an Straßenkreuzungen.

Die Städte waren genau geplant, mit öffentlichen Gebäuden und freien Plätzen sowie mit Wohnhäusern, Werkstätten, Lebensmittellagern, Wirtshäusern und Restaurants, in denen Familien essen gehen konnten. Nicht alle römischen Häuser besaßen eigene Kochstellen.

Zu den öffentlichen Gebäuden gehörten ein Amphitheater und eine Arena sowie mindestens ein öffentliches Bad, meist mit einer palaestra, einem offenen Innenhof, wo man seinen Körper ertüchtigen konnte. Außerdem gab es Verwaltungsgebäude und eine große Halle, die basilica, in der Versammlungen abgehalten wurden.

In der basilica fanden auch Gerichtsverhandlungen gegen den Staat und zwischen Einzelpersonen statt. Daneben gab es ein weiteres Gebäude, die curia, wo der Stadtrat örtliche Gesetze beschloss und die Steuererhebung organisierte. Dem Rat standen zwei Beamte vor, die duoviri, die jeweils ein Jahr amtierten und die Stadt regierten.

Um die Mittagszeit, wenn es am heißesten war, machte man keine Geschäfte, sondern legte eine Ruhepause ein. Die Armen gingen danach wieder arbeiten, die Reichen hatten den Rest des Tages frei.


Limes bei Großerlach

Römische Straßen

Zwischen den größeren Städten bauten die Römer ein Netz gut gepflasterter Straßen. Sie sollten zunächst hauptsächlich militärischen Zwecken dienen und in Krisenzeiten schnelle Truppenbewegungen ermöglichen, aber man reiste auf ihnen auch aus geschäftlichen Gründen oder zum Vergnügen.


Römerstraße Via Appia in Rom Römische Straßen bestanden aus Schichten von Kies, Schottet; Zement und Pflastersteinen. Die Oberfläche war gewölbt, so dass Regenwasser in den Straßengraben abfließen konnte.


Quelle:

Wikipedia


(C) 2008 - Klaus Fanz

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